WILLKOMMEN IM ÄLTESTEN KONDITOREI-CAFÉ TIROLS
Tradition seit 1803
Café Munding - Tradition seit 1803
nur 100 Meter westlich vom Goldenen Dachl, direkt am idyllischen Mundingplatz, liegt unser Café Munding im Herzen der Innsbrucker Altstadt und seit 1803 sind wir für unsere handgefertigten Köstlichkeiten bekannt.
Das Gumpphaus – Ein Stück Innsbrucker Geschichte
Das Gumpphaus, im 16. Jahrhundert erbaut, beherbergt seit 1803 Café Munding. Die erhaltene Architektur spiegelt den historischen Charme der Altstadt wieder. Als denkmalgeschütztes Wahrzeichen stellt das Gumpphaus nicht nur eine Kulisse für genussvolle Momente dar, sondern auch ein Symbol für die Verbindung von Tradition und fortwährender Innovation.
Die Anfänge – ein Mann, ein Traum, ein weiter Fußweg
Ende des 18. Jahrhunderts wurde Johann Nepomuk Munding im habsburgischen Vorland, in Ăśberlingen am Bodensee, geboren. Auf der Suche nach Arbeit und Inspiration wanderte er zu FuĂź ĂĽber das Engadin nach Tirol - ein weiter Weg, der ihn durch die Lebzeltereien und 'Gutelemacherbetriebe' GraubĂĽndens und des Oberinntals fĂĽhrte. Als fahrender Geselle verdiente er dort sein Brot und sammelte wertvolle Erfahrung im sĂĽĂźen Handwerk.

Johann Nepomuk Munding
Ankunft in Innsbruck: der Grundstein fĂĽr eine Legende
In Innsbruck angekommen, trat er in die Zuckerbäckerei des Stadtkochs Kircher in der Kiebachgasse ein. Fleißig und ehrgeizig wie er war, pachtete Johann Nepomuk bald den Betrieb und kaufte später sogar das gesamte Anwesen.
Ein Christbaum sorgt fĂĽr Aufsehen
Es war ebenfalls Johann Nepomuk Munding, der um 1860 eine heute selbstverständliche Tradition nach Tirol brachte: Er stellte den ersten Christbaum Innsbrucks in die Auslage seiner Konditorei - kunstvoll und festlich geschmückt. Damals war das ein Aufreger: Der Baum sorgte für Diskussionen, wurde als haidnisch empfunden und machte gleichzeitig Furore. Eine mutige Idee, die Geschichte schrieb.

Café Munding - Weihnachtsschaltung

'Die Backstube'
Ein Café auch für Damen – eine kleine Revolution
Eine echte Sensation war die Eröffnung des ersten Damencafés Innsbrucks – ein Ort, den Frauen erstmals auch ohne männliche Begleitung betreten durften.

Königlicher Hoflieferant & Arlbergtunnel-Festbäcker
Die außergewöhnliche Qualität der Backwaren sprach sich rasch über die Stadtgrenzen hinaus herum und bis an den kaiserlichen Hof. Erzherzog Eugen von Tirol und Prinz Ludwig von Sachsen ernannten Johann Nepomuk Munding zum persönlichen Kammerlieferanten - ein Zeichen höchsten Vertrauens und ausgezeichneter Handwerkskunst.
Auch bei großen Projekten war auf Johann Nepomuk Munding Verlass: Anlässlich des Eisenbahn-Tunneldurchstichs am Arlberg wurde ihm der Auftrag erteilt, 2000 Portionen Torten á 1/2 kg für die Arbeiter zu liefern.

Munding's Fruchtlimonade

Tiroler FrĂĽchtebrot
Hans Munding: Erfinder und Visionär
Hans Munding führte das Familienunternehmen mit großem Innovationsgeist weiter. Mit Produkten wie 'Mundings Fruchtlimonade', dem 'Tiroler Edelpunsch' und dem 'Früchtebrot' eroberte er Märkte bis nach Ostindien - und wurde bei der Weltausstellung in Paris ausgezeichnet.
Als die Nachfrage stieg, erfand er die erste mechanische Teigrührmaschine der Welt. 5000 Stück wurden weltweit verkauft; ein Modell steht heute im Technischen Museum Wien. Ein weiteres Original kann man bei uns im Café Munding im Schaufenster bestaunen. Auch Tirols erstes Speiseeis wurde dank seiner Isolierverpackung erfolgreich als 'Munka' vertrieben.

Die eingetragene Marke Munding

Eislieferanten um 1920

Munka Speiseeis
Ein StĂĽck Geschichte: Zeitlose Eleganz
Die Inneneinrichtung des Cafés wurde 1932 vom Tiroler Architekten Franz Baumann entworfen. Bis heute ist die Einrichtung weitgehend im Originalzustand erhalten und zeugt von der zeitlosen Eleganz des Cafè Munding.

Café Munding um 1930
Die Zeiten ändern sich – der Geschmack bleibt
Auch in den Jahrzehnten nach dem Krieg blieb es rund um das Café Munding lebendig. Der Tourismus boomte, Reisebusse brachten Gäste aus aller Welt nach Innsbruck und viele von ihnen fanden den Weg in die traditionsreiche Konditorei im Herzen der Altstadt.

Olympia, Espresso und ein Platz zum Verweilen
Anlässlich der Olympischen Winterspiele 1964 hielt auch im Munding neue Technik Einzug: Eine Faema E61 Espressomaschine mit sechs Brühgruppen wurde angeschafft – ein Meisterwerk italienischer Kaffeekunst, das den neuen Zeitgeist verkörperte. Gleichzeitig wurde die Altstadt zur Fußgängerzone und das Mundingplatzl mit seinem sonnigen Gastgarten wurde zu einer beliebten Oase mitten in der Stadt.

Die fĂĽnfte Generation - Tradition und Weitblick
Heute führen Almut und Christoph Munding das Café mit viel Herzblut und dem nötigen Weitblick. Nach Jahren des Reisens und Sammelns internationaler Erfahrungen wissen sie, wie außergewöhnlich ihr Café Munding ist. Das Munding bleibt ein einzigartiger Fixpunkt im Stadtbild - getragen von Tradition, Offenheit und echter tiroler Gastfreundschaft.
Eine sĂĽĂźe Hommage an das Goldene Dachl
Das berühmteste Wahrzeichen Innsbrucks bekam eine kulinarische Schwester: Mit dem honiggerösteten Mandelblättern auf Marzipan, Nougat und Schokolade hat das Munding dem Goldenen Dachl eine süße Hommage gesetzt, der kaum jemand widerstehen kann. Wer einmal gekostet hat, verlässt die Stadt selten ohne dieses Mitbringsel - und eine bleibende Erinnerung.

Heute wie damals: Qualität, Tradition & echter Genuss
Unsere Torten, Strudel, Pralinen, Marmeladen und Kaffeespezialitäten entstehen mit größter Sorgfalt und den besten Zutaten, und vereinen traditionelle Rezepte der Familie mit ständig neuen, kreativen Ideen und Einflüssen aus aller Welt.
Tauchen Sie ein in eine Genussreise voller Geschmack und Geschichte - mitten in Innsbruck.
#mundingmoment